Preisverleihung Innovationspreis Berlin Brandenburg

Preisverleihung Innovationspreis Berlin Brandenburg

Freitag, 26. November 2021 // 18.30

ONLINE

Die Preisverleihung findet am 26. November 2021 ab 18:30 Uhr statt. Leider kann die Teilnahme nur in sehr kleinem Kreis in Präsenz stattfinden. 

Alle Interessierten können aber via Livestream teilnehmen! Den Link finden Sie auf der Webseite des Innovationspreis am 26.11. ab 18 Uhr.

 

Programm der Preisverleihung

Moderation: Christofer Hameister (rbb)

  • Vorstellung der Nominierten – Teil 1
    Talking Innovation mit dem Berliner Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe Christian Rickerts, dem Brandenburger Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Energie Hendrik Fischer und dem Geschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. (UVB) Sven Weickert.
  • Vorstellung der Nominierten – Teil 2
    Keynote von Karina Buschsieweke (Lana Labs GmbH, Preisträgerin 2020)
  • Vorstellung der Nominierten – Teil 3




Die Nominierten 2021 in alphabetischer Reihenfolge

AUXOLAR GmbH: Das Unternehmen bietet der Wohnungswirtschaft die Möglichkeit, Mieterinnen und Mieter sozialverträglich in die Energiewende einzubeziehen und CO2-armes Wohnen für alle zugänglich zu machen – und das ohne komplexe Vertragsmodelle. Dazu hat AUXOLAR mit solargenius® eine digitale IoT-Plattform zur Verwaltung von kleinen wohnungsbezogenen Photovoltaik-Anlagen entwickelt.

betterECO GmbH: Um direkte bilaterale Transaktionen zwischen Europäischen Abnehmern der Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmazeutika-Branche und Produzenten aus Afrika, Asien und Lateinamerika herzustellen, entwickelte betterECO eine Blockchain-basierte B2B Softwareplattform für den Handel und die lückenlose Rückverfolgung von Agrarrohwaren. Mit nur wenigen Mausklicks ist ein Satz digitaler Kontrakte generiert.
craftdrive GmbH: Das Unternehmen entwickelt „koppla“ - ein LEAN-Produktionssystem für Großbaustellen, über das General- und Nachunternehmen gemeinsam auf einem System im Baubetrieb arbeiten können. So kann auf Störungen in Echtzeit reagiert und der Bauprozess datengetrieben optimiert werden.

DeepSpin GmbH: Das Start-up entwickelte ein gegenüber dem Marktpreis 20-fach günstigeres, portables und offenes MRT-System. Indem maschinelles Lernen zu einem integralen Bestandteil des Systems gemacht wird, ist es möglich, Magnetresonanz-Bildgebung in inhomogenen Magnetfeldern durchzuführen. Durch diese proprietäre Technologie wird der gegenwärtige Zielkonflikt zwischen Systemkosten und Bildqualität gelöst. So macht DeepSpin MRT zukünftig für Patienten auf der ganzen Welt zugänglich.

Dryad Networks GmbH: Waldbrände sind mit 20 Prozent der globalen CO2-Emissionen ein wesentlicher Treiber des Klimawandels. Dryad entwickelt Silvanet, ein innovatives System zur Ultra-Früherkennung von Waldbränden. Silvanet verbindet solar-betriebene Gas-Sensoren mit künstlicher Intelligenz, die Brände in weniger als 60 Minuten erkennen und melden. Die Früherkennung ermöglicht der Feuerwehr, rechtzeitig zum Brandherd zu gelangen und das Feuer zu löschen, bevor es außer Kontrolle gerät.

Gestalt Robotics GmbH: Fabriken der Zukunft nutzen für Transport, Inspektion und Manipulation autonome mobile Roboter und Transportsysteme. Die von Gestalt Robotics entwickelte NavigateSys ist nach Aussage des Unternehmens die weltweit erste herstellerunabhängige Plattform für autonome Navigation und nahtlos integrierte KI-Services, die vollständig modular und herstellerunabhängig ausgelegt ist und nach dem "as a Service"-Prinzip funktioniert. Das Unternehmen unterstützt in der Mobilkommunikation neben 4G und 5G auch Standardlösungen und -schnittstellen.

HPS Home Power Solutions GmbH (Adlershof): Das Unternehmen entwickelte picea, das weltweit erste marktreife Produkt, welches eine ganzjährig CO2-freie und unabhängige Stromversorgung für Einfamilienhäuser ermöglicht. Mithilfe von Wasserstoff wird Solarüberschuss aus dem Sommer für den Verbrauch im Winter gespeichert. Neben der Deckung des Haushaltsstrombedarfs wird zusätzlich die Abwärme als Heizwärme dem Haus bereitgestellt und reduziert so die Heizkosten. picea ist ein integriertes System und beinhaltet alle Komponenten wie Batterien, Brennstoffzelle und Elektrolyse.

KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH: Die Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe gegen Corona ist auf eine Verkapselung der empfindlichen mRNA in sogenannte Lipid-Nanopartikel angewiesen. KNAUER ist es in Kooperation mit einem großen Pharmaunternehmen in kürzester Zeit gelungen, flexible Anlagen namens IJM-Skids (Impingement Jet Mixing) zu entwickeln, mit denen Lipid-Nanopartikel für mehrere Millionen Impfdosen pro Woche hergestellt werden können.

LUM GmbH (Adlershof): Das LUMiSpoc® ist ein hochentwickeltes Einzelpartikel-Analysesystem, das die Größenverteilung und Konzentration von Nano- und Mikropartikeln mit einer beispiellosen Auflösung misst. Das Instrument verwendet die patentierte SPLS-Technologie®, eine Technologie, die Licht aufzeichnet, das von einzelnen Nano- und Mikropartikeln in Vorwärts- und Seitwärtsrichtung gestreut wird, während ein Laserstrahl mit einem speziellen Strahlquerschnitt durchgelassen wird. Es ermöglicht einen tiefen Einblick in komplexe Nano- und Submikropartikelsysteme.

Seqana GmbH: Verschiedene Satellitendaten in Kombination mit Machine-Learning Algorithmen ermöglichen Seqana die Kohlenstoffquantifizierung zehnmal günstiger und sechzig Mal schneller als bisher zu ermitteln. Die Nutzerinnen und Nutzer des Services, welcher für den Bereich der Landwirtschaft und die Projektentwicklung entwickelt wurde, haben dadurch mehr Zeit und Geld für den eigentlichen Zweck ihrer Arbeit: das Reduzieren von CO2 in der Atmosphäre.

 

Über den Innovationspreis Berlin Brandenburg
Mit dem Innovationspreis würdigen die Wirtschaftsverwaltungen der beiden Länder Berlin und Brandenburg jährlich innovatives und herausragendes unternehmerisches Schaffen. Mit der Einbindung von Wirtschaftsunternehmen und weiteren Institutionen als private Partner war und ist der Preis auch ein Preis der Wirtschaft für die Wirtschaft. Seit erstmaliger Auslobung im Jahr 1984 (seit 1992 gemeinsam mit Brandenburg) gab es mehr als 165 Preisträgerinnen und Preisträger und über 4.300 Bewerbungen. 

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