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03. Februar 2026

VCSEL-basiertes NMR‑Gyroskop bereit für die Raumfahrt

Im Projekt QYRO wird ein kompakter Quantensensor für präzise Satellitennavigation entwickelt

Kompaktes Bauelement mit Leiterplatten
QYRO-Gyroskop mit Detailaufnahme eines der VCSELs © QYRO / L.Torralbo-Campo

Das QYRO‑Konsortium hat 795‑nm‑VCSELs erfolgreich als Pump‑ und Sondenlaser für ein NMR‑Gyroskop qualifiziert, das eine kompakte und energieeffiziente Navigation im All ermöglichen soll. Ein VCSEL‑System (Vertical-Cavity Surface-Emitting Laser) funktioniert als kompakte, energieeffiziente Lichtquelle, die senkrecht zur Chipoberfläche emittiert und damit ideal für hochpräzise Sensorik wie das NMR‑Gyroskop ist. Die VCSELs bieten hohe optische Effizienz, geringe Masse und stabile, schmalbandige Emission für den langfristigen Einsatz im Weltraum. Zudem erreichte das System in Sensitivitätstests die gleiche Leistung wie größere DFB‑Laserreferenzen. Die finalen Flugmodelle sollen 2027 im Rahmen einer CubeSat‑Mission des DLR zum Einsatz kommen.

Das Projekt QYRO (Kernspin-basierte Quantengyroskope für New Space Anwendungen) wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Projektpartner sind die Arda Atomics GmbH (Spin-off von Trumpf, ehemals Q.ANT), das Ferdinand-Braun-Institut (FBH), TRUMPF, das Galileo-Kompetenzzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Bosch Research.

Pressemitteilung des Ferdinand-Braun-Instituts (in Englisch)

Außeruniversitäre Forschung Mikrosysteme / Materialien Photonik / Optik Verkehr / Raumfahrt

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Verknüpfte Einrichtungen

  • Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH)

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